Langsam aber sicher nähert sich alles der Ankunft der Kinder. Und so ein Huttenbouwdorp organisieren wir natürlich nicht allein. Dieses Ereignis ist nur möglich dank etwa 50 unglaublich enthusiastischer Freiwilliger und einer Reihe sehr treuer Sponsoren und Partner, die jedes Jahr wieder für uns da sind. Renewi Soesterberg stellt Container voller perfekter Paletten bereit und hilft uns nach der Veranstaltung auch wieder beim Abtransport des ganzen Holzes. Cafetaria Lekkerrr Soest verwöhnt unsere Freiwilligen jeden Nachmittag mit einem herrlichen gesponsorten Mittagessen. Stichting Het Utrechts Landschap ermöglicht es uns, den wunderschönen Ort Shelter 611 nutzen zu können. Karweihuis Soesterberg versorgt uns jedes Jahr mit unter anderem Nägeln, Hämmern und Sägen, und Hoogvliet Soest sponsert die Brötchen für das Mittagessen der Kinder.
Und natürlich gibt es Team Jonge Jeugd von Stichting Balans, das Huttenbouwdorp organisiert und zusammen mit allen Freiwilligen durchführt.
Und dann ist es endlich Dienstag… Jeden Morgen beginnen wir mit einer Besprechung für die Freiwilligen, die an diesem Tag helfen. Wir gehen die Absprachen durch, verteilen die Aufgaben und gehen gemeinsam das Drehbuch durch.
Und dann kommen die Kinder. Man sieht sie schon früh begeistert anrennen. Große Lächeln auf den Gesichtern, Hämmer baumelnd an der Hose und Rucksäcke gefüllt mit Nägeln und anderem praktischen Werkzeug. Alle stehen sie ordentlich in der Reihe und warten, bis sie angemeldet sind. Manchmal muss man noch nach dem richtigen Namen suchen oder überprüfen, ob jemand auf dem Foto sein darf oder nicht, aber innerhalb von etwa zwanzig Minuten sind alle drin.
Die Eltern gehen und dann ist es soweit: Huttenbouwdorp kann beginnen! Die Gruppen bilden sich eigentlich immer von selbst. Die Hütteneimer mit den Hüttennummern werden verteilt und nicht viel später hört man überall das Geräusch von Hämmern und Sägen. Tik, tik, tik… Und wenn man dann ein paar Stunden später über das Gelände läuft, kann man kaum glauben, was in so kurzer Zeit passiert. Überall entstehen Mauern, Dächer, Geschosse und die außergewöhnlichsten Bauwerke. Eine begeisterte Mutter sagte es dieses Jahr sehr treffend: "Es ist kein Dorf mehr, es ist eine Stadt geworden!" Und sie hatte recht. Da entstand einfach eine komplette Stadt auf Shelter 611.
Feuer machen mit WilderWonder Am zweiten Tag bekamen wir Besuch von WilderWonder. Die Kinder durften dort unter Anleitung selbst Feuer machen. Denn wie cool ist es, wenn man selbst ein Feuer anzündet?
Auch unsere Erste-Hilfe-Person war natürlich alle Tage anwesend. Glücklicherweise hatte sie dieses Jahr auffallend viel Zeit. Noch besser: Sie gab an, dass sie noch nie so ein ruhiges Huttenbouwdorp erlebt hatte. Und da freuen wir uns natürlich riesig drüber!
Von Spukhäusern bis zum Zuckerwatte-Foodtruck Es wurde fleißig weitergebaut. Und was sind wieder für wunderbare Hütten entstanden! Von Spukhäusern bis zur Achterbahn und von einfachen Hütten bis zu Bauwerken, bei denen man sich fragt, wie Kinder das in drei Tagen schaffen.
Dann kommt natürlich auch der schwierige Moment für die Jury: Wer wird der Gewinner? Das ist jedes Jahr aufs Neue unglaublich schwierig, denn so viele Kinder arbeiten hart und jede Hütte hat etwas Besonderes.
Aber dieses Jahr gab es doch einen klaren Gewinner: den Zuckerwatte-Foodtruck! Diese Damen und Herren hatten vorher einen großartigen Plan entwickelt und haben diesen dann auch noch fantastisch umgesetzt. Sie arbeiteten hart, arbeiteten gut zusammen und brauchten dabei nur wenig Hilfe. Von der Idee bis zur Umsetzung stimmte einfach alles. Ein wohlverdienter erster Platz! Und das bedeutet natürlich absolut nicht, dass die anderen Hütten nicht schön waren. Ganz im Gegenteil. Die Jury hat jedes Jahr wieder eine fast unmögliche Aufgabe. Noch einmal auf die Bühne Nach all dem Bauen beenden wir Hüttenbaudorf traditionell mit der Talentshow. Noch einmal zusammen Spaß haben, auftreten, zuschauen und anfeuern.
Danach ist das Abenteuer für die Kinder vorbei. Sie gehen müde, schmutzig und hoffentlich mit vielen schönen Geschichten nach Hause.
Aber für uns geht es noch nicht zu Ende… Denn sobald die letzten Kinder gegangen sind, beginnt die große Aufräumaktion. Renewi Soesterberg holt das Holz wieder ordnungsgemäß ab, die Tische und Bänke gehen zurück ins Lager der Partyshop und zusammen mit unserer großartigen Gruppe von Freiwilligen machen wir uns an die Arbeit. Fegen, Aufräumen, Schleppen, Abstauben, Putzen…
Bis letztendlich fast nichts mehr von der Stadt zu sehen ist, die hier ein paar Stunden zuvor noch stand. Dann gehen auch die letzten Freiwilligen. Das Gelände ist sauber, die Sachen sind aufgeräumt und Shelter 611 wird wieder still.
Und erst dann ist Hüttenbaudorf 2026 auch für uns wirklich vorbei. Müde? Absolut. Aber vor allem unglaublich stolz auf das, was wir zusammen mit unseren Freiwilligen, Sponsoren und natürlich allen Kindern wieder geschaffen haben. Auf zum nächsten Jahr… Bist du dann auch wieder dabei? Wir auf jeden Fall :)Stichting Het Utrechts Landschap
Das Huttenbouwdorp ist seit Jahren ein Begriff in Soest und Soesterberg. Generationen von Kindern haben in den Sommerferien mit Hammer, Nägeln und einer großen Portion Fantasie ihre eigenen Hütten gebaut. Was einst als eine kleine Aktivität begann, ist zu einem der Höhepunkte der Sommerferien herangewachsen. Jedes Jahr kommen Kinder zusammen, um drei Tage lang zu bauen, zu spielen, zu entdecken und neue Freunde zu machen.
Mit Hilfe enthusiastischer Freiwilliger entstehen die außergewöhnlichsten Bauwerke: von Burgen und Festungen bis zu Baumhäusern, Restaurants und Vergnügungsparks. Das Huttenbouwdorp dreht sich nicht nur um Handwerk und Bauen. Es geht vor allem um Zusammenarbeit, kreatives Denken, gegenseitige Hilfe und Spaß. Für viele Kinder sind es Tage voller Abenteuer und Erinnerungen, die lange nachwirken.
Auch in diesem Jahr setzen Freiwillige, Mitarbeiter und Partner sich wieder ein, um eine unvergessliche Ausgabe zu schaffen. Wir sind stolz, dass diese Tradition bereits so viele Jahre besteht, und freuen uns darauf, zusammen mit den Kindern erneut ein wunderschönes Huttenbouwdorp aufzubauen.